Gedankliche Weiterführung des Beitrags Der Mensch und seine Gesichter.
Verleitet uns nicht ein natürliches Bedürfnis dazu, nach Dingen wie Annerkennung, Verständnis und Liebe zu streben? Sehnen wir uns nicht alle manchmal nach Wiedererkennung in anderen Persönlichkeiten, welche eine Vorbildfunktion für uns einnehmen, um gegenseitiges bedingungsloses Verständnis zu empfinden? Diese und Unmengen weiterer Faktoren sind für das stetige Wachstum der Maskenkollektion verantwortlich. Ist man erst einmal im Besitz einer Unsumme an Masken, besteht die Gefahr die eigene Persönlichkeit zu verlieren. Es entsteht ein endloses, selbst erbautes Gefängnis, aus dem es kein entkommen zu geben schient.
Wenn man so darauf fixiert ist positiven Anstoß in der Gesellschaft zu finden, dass man seine eigene Meinung und seine Vorlieben untergräbt, ist man an einem Punkt angekommen, an dem man das Dasein als Individuum aufgibt und mit der breiten Masse verschmilzt.
Menschen die fortwährend ein solches opportunistisches Verhalten an den Tag legen, sollten einem eigentlich Leid tun, da sie nie in den Genuss kommen, einen eigenen Charakter zu besitzen.
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Verfasst vom Autor Eugen und Gastautor Pablo.
Es stellt sich mir die Frage, ob diese “Masken” denn nun wirklich Masken sind, oder nicht wirklich einen Teil der Persönlichkeit darstellen. Kann ein Mensch sich wirklihc so verstellen, dass es keiner merkt? Dass er selbst damit glücklich wird?
Ich glaube nicht daran.
Jeder Mensch hat verschiedene Seiten. Wenn er sich in dem einen Freundeskreis aufhält ist er so, im anderem so, im Beruf wieder anders. Nur ist dies so, dass man keine Konflikte auslöst. Man setzt keine Maske auf, sondern verschleiert nur einen Teil seiner Selbst.
Der Mensch ist wandelbar, hat einen festen Charakter, der breit gefächert ist.
Ist dir schonmal aufgefallen, dass “dumme” Menschen nicht so viele “Masken” haben wie andere?? Nein, sie können sich nicht nur nicht vestellen, es gibt einfach nichts, was sie noch verschleiern können…