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Archiv für die Kategorie ‘Eigene Kurzgeschichten und Gedichte’

Ich glaube, dass ich für alle spreche, wenn ich euch die folgenden Worte,  mit Freudentränen in den Augen, anvertraue:
„ Während meiner Kindheit bin ich, wie jeder andere sicherlich auch,  der Zeit begegnet. Geglänzt und gestrahlt hat sie. Sie war so hell, dass man die Augen kaum offen halten konnte. Man wurde regelrecht geblendet. Und in [...]

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Es gab mal einen Menschenfresser,
der während er so vor sich hin durch die Welt wandelt,
wusste, dass er fortwährend moralisch handelt.
Schließlich hielt er immer links die Gabel und rechts das Messer,
während er aufrecht am Tisch saß
und genüsslich einen Menschen fraß.

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Gute Tag, mein Name ist Dr. Smith, meines Zeichens Schönheitschirurg. Sagen sie mir bitte, was Sie an ihrem Aussehen stört oder noch besser ich sage ihnen was Sie an ihrem Aussehen stört bzw. Sie zu stören hat.
Ich lasse jegliche Unvollkommenheit, aus der die Individualität entsteht, verschwinden, denn Perfektion ist die Norm, nach der jeder strebt. [...]

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Ich bin ein Mensch der Nähe.
Ich bin ein Mensch der Distanz.

Ich besitze mehrere Gesichter.
In der Regel zwei.

Ich ziehe eine Mauer um mich.
Ich setze eine Maske auf.
Ich fange an zu lachen.

Die Melancholie ist men Element.
Auch wenn es niemandem auffällt.

Ich lenke die Menschen ab.
Einmal von meinem Leid.
Ein andermal von ihrem Leid.

Ich bin ein Geschöpf dieser Welt.
Und Schöpfer [...]

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Unbeschreiblich

Du stehst mitten auf der Tanzfläche, die Musik pulsiert in deinem Ohr, dein Körper folgt der Musik. Du beobachtest sie, so wie sie dich auch. Sie blickt dir in die Augen, du schaust zurück. Sie strahlt pure Euphorie und Schönheit aus. Ihre Bewegungen sind lebendig und erregend. Wenn eine höhere Macht existiert, hat es diese [...]

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Unbedacht laufend,
die Umgebung verblasst,
wohin führt der Weg?

Wasser berührt meine Haut,
es nieselt, unerwartet,
Ich sah keine Wolke am Himmel.

Ein Sturm ist ausgebrochen,
verlaufen, alles ist unerreichbar,
angsteinflösend, belastend, gar traurig.

Kein Schutz, keine Sicherheit.

Ich bin Gefangener meiner Gedanken.
____________________________________
Verfasst vom Gastautor Pablo
Quelle Bild: http://ssilence.deviantart.com/art/raise-storm-1965908

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Vorfreude, Euphorie, Wärme
Sternglanz
Den Alltag hinter sich gelassen,
Gefangener des Moments.
Der Moment als Mittelpunkt.

Familie, Freunde, Leben
Vorbei die gekaufte Transzendenz.

Es bleibt die Besinnung und Erkenntnis,
die einem nicht genommen werden kann.

Der Sternglanz des Glücks erlischt nicht.

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Sekunde, Minute, Stunde,

Zeit,
Ein Gut,
das uns zum Wahnsinn treibt

Ein Gut,
das man am stärksten spürt, wenn es fehlt

Ein Gut,
das immer fehlt

Selten hat man Zeit für sich,
zu oft muss man sie für andere Dingeopfern.
Dinge,
die das Leben nicht voranbringen.
Dinge,
die zum völligen Stillstand führen.

Hat man seine Zeit richtig angelegt?
Wann weiß man das?
Ist es da schon zu spät, sich neu zu [...]

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Bach, Fluss, Quelle

langsam,
ohne aufzufallen
schnell,
von weitem zu hören
wild,
kaum zu bändigen
gestaut,
bereit für den richtigen Moment

tief,
der Grund nicht sichtbar
seicht,
kurz vor dem austrocknen
plötzlich,
gekommen um auch gleich wieder zu gehen
Sinn, Gefühl, Gedanke

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Jetzt sitzen wir hier, unser Bier ist bestellt. Du, mit dem Ich sonst nichts unternehme. Du, den Ich nur rufe, wenn ich etwas brauche. Du, den Ich nur sehe, wenn es sonst nichts zu sehen gibt. Du, den Ich zu Meinen eigenen Gunsten einspanne. Dein Wissen, welches Ich fortwährend nutze.
Du gibst Mir die Sicherheit, [...]

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