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Ein Hoch auf den Fortschritt!

Betrachtet man die menschliche Entwicklungsgeschichte, stellt man fest, dass die Möglichkeit im einen Bett sterben zu können, wohl eine der wichtigsten Errungenschaften ist.

„Jawohl,
Ein Hoch auf den Fortschritt!“

Guten Morgen Paul…

Guten Morgen Paul,

Es ist nun an der Zeit, dass ich die Ketten der Freiheit, die dich so lange geknechtet haben, sprenge.

Liebste Grüße

deine Sucht.


Was ist eigentlich Kunst?

Kunst (die) – Eine der vielen Möglichkeiten sein Bewusstsein unabhängig von den Pupillen zu erweitern.

Zeitgenosse zum Architekt:

Zeitgenosse:

Zuallererst möchte ich dich für deine Arbeit loben. Du bist ein verdammt guter Architekt. Nachdem ich deine Pläne nun mehrmals durchgesehen habe, lässt sich kein einziger Fehler in der Statik finden. Es ist unglaublich, wie perfekt du alles berechnet hast. Man kann wirklich davon sprechen, dass die Schlösser, die du baust, vollendet sind.

Eine Frage bleibt jedoch offen. Es geht um das Material. Warum errichtest du deine Schlösser eigentlich aus Luft?

Architekt:

Diese Frage klärt sich doch von selbst. Weil die Steine beim Einsturz keine Schmerzen verursachen. Gemäß dem unwahrscheinlichen Fall, dass eins meiner Schlösser jemals einstürzen sollte.

Zukunftsprognose

Ich kann mir vorstellen, dass es in der Zukunft 70 Meter lange Werbetafeln, die man gelegentlich am Fahrbahnrand sieht, geben wird. Das wird nötig sein, um die Geschwindigkeit, mit der sich alle Menschen fortbewegen werden, auszugleichen.

Würde man die ursprüngliche Größe von 7 Metern beibehalten, wäre Niemand mehr in der Lage, die Werbung darauf zu lesen. Die Tafeln wären Farbkleckse, die es nicht einmal schaffen würden, sich optisch von ihrer Umgebung abzuheben.

„Der Weltschmerz“

Neulich, so beim üblichen Durchzappen während einer Werbepause, ist mir eine Sendung mit dem Titel „Der Weltschmerz“ ins Auge gestochen. Es ist unglaublich, was in der Welt so vor sich geht und wie wenig man darüber eigentlich weiß.

Das faszinierendste an dieser Sendung, ist jedoch der Moderator. Ich habe mir nie vorstellen können, dass es einen Menschen gibt, der es schafft, den Zuschauer mit dem nötigen Enthusiasmus und Optimismus anzustecken, so dass es ihm nicht mehr schwer fällt, an einer Führung durch die vielen Elendviertel dieser Welt teilzunehmen

Ihm ist es auch zu verdanken, dass ich mittlerweile keine einzige Folge „Weltschmerz“ verpasse. Sein großer, runder und überaus voluminöser Bauch, macht es mir möglich, am Leid dieser Menschen anteil zu nehmen, ohne es wirklich sehen zu müssen.

Was bin ich froh, dass es das Fernsehen gibt. Ich kenne sonst niemanden, der über meine Bedürfnisse so gut bescheid weiß und es auch immer wieder aufs Neue schafft,  jedes einzelne von ihnen zu befriedigen.

Was ist mir noch geblieben?

Ein Knall, eine Explosion
…?
Nein lediglich ein Erdbeben.

Die Heimatstadt?
Zerstört!

Die Freunde?
Vermutlich tot.

Die Freundin?
Einfach nicht zu erreichen…

Die Familie?
Nur schwer verletzt.

In einer solchen Situation bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als herzhaft darüber  zu lachen. Das Lachen lässt sich nun mal nicht vermeiden, geschweige denn verbieten. Besonders dann nicht, wenn es nichts gibt, worüber man lachen kann.

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