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Archive for Juli 2008

Vorfreude, Euphorie, Wärme

Sternglanz

Den Alltag hinter sich gelassen,
Gefangener des Moments.

Der Moment als Mittelpunkt.

Familie, Freunde, Leben

Vorbei die gekaufte Transzendenz.

Es bleibt die Besinnung und Erkenntnis,
die einem nicht genommen werden kann.

Der Sternglanz des Glücks erlischt nicht.

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Nehmen wir an, jemand – sagen wir, Black – möchte, daß Jones eine bestimmte Handlung ausführt. Black ist bereit, zur Durchsetzung seines Willens erhebliche Mühen auf sich zu nehmen. Er zieht es jedoch vor, ein unnötiges Offenlegen seiner Absichten zu vermeiden. Also wartet er, bis Jones im Begriffe steht, sich zu entscheiden, was er tun soll. Black tut nichts, ausgenommen es ist ihm klar (Black kennt sich in diesen Dingen ausgezeichnet aus), daß Jones sich entschließt, etwas anderes zu tun, als er von ihm zu tun verlangt. Wenn es wirklich deutlich wird, daß Jones etwas anderes zu tun beschließt, ergreift Black wirksame Maßnahmen, um sicherzustellen, daß Jones sich entscheidet, das zu tun, und dann wirklich das tut, was er von ihm zu tun verlangt. Welche Absichten und Neigungen Jones anfänglich gehabt haben mag, Black wird seinen Willen durchsetzen.[…] Nehmen wir nun an, daß Black zu keinem Zeitpunkt seine Absichten offen legen muß, weil Jones aus eigenen Gründen entscheidet, genau die Handlung zu vollziehen, und wirklich diese Handlung vollzieht, die Black von ihm zu tun verlangt. […] In der Tat geschah alles so, als ob es ohne Blacks Anwesenheit in dieser Situation und ohne dessen Bereitschaft, sich einzumischen, geschehen wäre.
(Aus: Harry Frankfurt, Freiheit und Selbstbestimmung, Berlin 2001, S. 59 ff)

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Die armen Bewohner kleinerer Ortschaften sollten einem Leid tun. Täglich werden sie vom Lärm angrenzender Fahrradwege belästig. Bellende Hunde und schreiende Kinder sind die Übeltäter, die den Einwohnern keine ruhige Minute gönnen. Man sollte die Lärmschutzwände um Autobahnen und Gleise herum entfernen, denn den anliegenden Häusern macht der Lärm der Lastwagen und Güterzüge, Gewöhnungseffekt sei Dank, nichts aus.

Ein Fahrradweg kann ziemlich laut sein, so das die neuerworbenen Lärmschutzwände den Einwohnern kleinerer Ortschaften rechtmäßig zugeschrieben werden müssen.

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Lebensphasen verstreichen ohne dass man sein unmittelbares Umfeld wahrnimmt. Selbst die wenigen Personen, die man aus diesem kennt, sind nur oberflächliche Bekanntschaften, mit denen man in Sekundenschnelle die alltäglichen Erlebnisse austauscht.

Hierbei gibt es nur wenige Ausnahmen, Freundschaften, welche länger halten und tiefgründiger sind.

Man lässt viele Gelegenheiten verstreichen, bis man dieses Umfeld ein wenig näher kennen lernt und irgendwann ist jegliche Chance vertan.

Viele Menschen haben etwas zu bieten, was man vielleicht bei keinem anderen findet.

Man lebt nebeneinander, doch kennt einander nicht.

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Verfasst vom Gastautor Pablo
Quelle Bild: http://sting1.deviantart.com/art/Walking-40324801

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Sekunde, Minute, Stunde,

Zeit,

Ein Gut,
das uns zum Wahnsinn treibt

Ein Gut,
das man am stärksten spürt, wenn es fehlt

Ein Gut,
das immer fehlt

Selten hat man Zeit für sich,
zu oft muss man sie für andere Dingeopfern.

Dinge,
die das Leben nicht voranbringen.
Dinge,
die zum völligen Stillstand führen.

Hat man seine Zeit richtig angelegt?
Wann weiß man das?
Ist es da schon zu spät, sich neu zu entscheiden?

Zu spät,
Viel zu Spät,
bemerkt man,
dass man im Leben nicht vorrangekommen ist.

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  1. Ist der Mensch ein freies Wesen?
  2. Wenn nicht, auf welcher Ebene wird seine Freiheit eingeschränkt?
  3. Unterliegt die Existenz des Menschen der Determination?
  4. Wann beginnt der Mensch, seine Determination zu erkennen?
  5. Soll man dem Determinierten sagen, dass er determiniert ist?
  6. Ändert sich sein Leben, wenn er weiß, dass er die Wahl zwischen A und nicht A hat?
  7. Betrachtet man den Menschen dann immer noch als Menschen?

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Inspiriert von:
http://philosophieblog.de/anonymous/
http://fragerei.wordpress.com/

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Die Art der Zugänglichkeit von Information bestimmt das Maß der Freiheit.

Nur wenn die Verbreitung und der Erhalt jedem Menschen zusteht, besitzt ein Staat die Grundlage auf der Freiheit aufgebaut werden kann.

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Quelle Bild: http://www.dkimages.com/discover/previews/793/548595.JPG

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