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Archive for Oktober 2008

Woran merkt man, dass man alt geworden ist? Abgesehen vom Wandel der Interessen und dem körperlichem Wachstum merkt man es an den veränderten Schlafgewohnheiten.

Während man sich früher als Jungspund noch gewehrt hat, schlafen zu gehen, nicht weil man etwa Angst vor Alpträumen oder Zähnefletschenden Monstern unterm Bett hatte, sondern weil der Schlaf als Zeitverschwendung empfunden wurde und man nicht den schönen Tag hinter sich lassen wollte, ist es heute, im zarten Alter von 21 Jahren, anders. Man freut sich regelrecht auf den Schlaf, der den stressigen Alltag beendet. Mittagsschlaf? So etwas kannte man damals nicht und heute ist er mehr als nötig, um den vom Schul- bzw. Arbeitsstress entladenen Akkus, etwas Saft zu geben. Man schläft, wacht mit einer chronisch genervten (Hack)Fresse auf und fügt sich dem alt bekannten Kreislauf. Job, Schule, Familie usw.

Woran merkt man also, dass man alt geworden ist?

Man merkt es, wenn man kein Problem damit hat, den Tag schlafend hinter sich zu lassen, ohne ihn richtig genutzt zu haben.

In diesem Sinne: „gute Nacht“, denn es ist Mittagszeit und ich brauche mein Mittagsschläfchen.

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Maßlosigkeit (die) – Eine der 7 Todsünden. Sie setzt die natürlich hochgezogenen Grenzen außer Kraft. Jegliche Schutzfunktion geht verloren. Die Würde schrumpft. Das ansehen nimmt ab. Der Mensch wird zum Nimmersatt.

Auf der Suche nach „Mehr“ mutiert er zum Zombie, der lediglich vom Konsum gesteuert wird und dessen einzige Lebensaufgabe im Decken, des stetig wachsenden Berges an unnötigen Bedürfnissen, besteht.

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Der Clown

Ich bin ein Mensch der Nähe.
Ich bin ein Mensch der Distanz.

Ich besitze mehrere Gesichter.
In der Regel zwei.

Ich ziehe eine Mauer um mich.
Ich setze eine Maske auf.
Ich fange an zu lachen.

Die Melancholie ist men Element.
Auch wenn es niemandem auffällt.

Ich lenke die Menschen ab.
Einmal von meinem Leid.
Ein andermal von ihrem Leid.

Ich bin ein Geschöpf dieser Welt.
Und Schöpfer einer Anderen.

Man nennt mich: „Den Clown“

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