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Archive for the ‘Alltag’ Category

Kunst (die) – Eine der vielen Möglichkeiten sein Bewusstsein unabhängig von den Pupillen zu erweitern.

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Ich kann mir vorstellen, dass es in der Zukunft 70 Meter lange Werbetafeln, die man gelegentlich am Fahrbahnrand sieht, geben wird. Das wird nötig sein, um die Geschwindigkeit, mit der sich alle Menschen fortbewegen werden, auszugleichen.

Würde man die ursprüngliche Größe von 7 Metern beibehalten, wäre Niemand mehr in der Lage, die Werbung darauf zu lesen. Die Tafeln wären Farbkleckse, die es nicht einmal schaffen würden, sich optisch von ihrer Umgebung abzuheben.

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Woran merkt man, dass man alt geworden ist? Abgesehen vom Wandel der Interessen und dem körperlichem Wachstum merkt man es an den veränderten Schlafgewohnheiten.

Während man sich früher als Jungspund noch gewehrt hat, schlafen zu gehen, nicht weil man etwa Angst vor Alpträumen oder Zähnefletschenden Monstern unterm Bett hatte, sondern weil der Schlaf als Zeitverschwendung empfunden wurde und man nicht den schönen Tag hinter sich lassen wollte, ist es heute, im zarten Alter von 21 Jahren, anders. Man freut sich regelrecht auf den Schlaf, der den stressigen Alltag beendet. Mittagsschlaf? So etwas kannte man damals nicht und heute ist er mehr als nötig, um den vom Schul- bzw. Arbeitsstress entladenen Akkus, etwas Saft zu geben. Man schläft, wacht mit einer chronisch genervten (Hack)Fresse auf und fügt sich dem alt bekannten Kreislauf. Job, Schule, Familie usw.

Woran merkt man also, dass man alt geworden ist?

Man merkt es, wenn man kein Problem damit hat, den Tag schlafend hinter sich zu lassen, ohne ihn richtig genutzt zu haben.

In diesem Sinne: „gute Nacht“, denn es ist Mittagszeit und ich brauche mein Mittagsschläfchen.

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Unbeschreiblich

Du stehst mitten auf der Tanzfläche, die Musik pulsiert in deinem Ohr, dein Körper folgt der Musik. Du beobachtest sie, so wie sie dich auch. Sie blickt dir in die Augen, du schaust zurück. Sie strahlt pure Euphorie und Schönheit aus. Ihre Bewegungen sind lebendig und erregend. Wenn eine höhere Macht existiert, hat es diese Frau geschaffen um mit ihr zu prahlen. Sie hört auf zu tanzen und lehnt sich an die Wand. Sie schaut dir noch einmal in die Augen, dein Blick verliert sich in ihrem, du winkst sie rüber. Sie folgt deinem Ruf.

Du wendest dich ihr zu und sie sich dir. Du siehst wieder dieses unbeschreibliche lächeln. Ihr kommt euch näher. Von einem Moment auf den anderen bewegt sich dein Körper ohne dein zutun. Ihre Haare streichen dir durch das Gesicht, du begehrst diesen Geruch wie nichts anderes. Sie dreht sich um und tanzt euphorischer als zu vor. Ihr Po berührt deinen Schritt, du zergehst. Dein Kopf ist leer. Deine Hand legt sich auf ihre perfekt geformte, weiche Hüfte. Ihre Ekstase wird deine Ekstase, deine Ekstase steigert sich ins unermessliche. Du bist elektrisiert wie noch nie. Eure Köpfe stoßen zusammen, sie berührt mit ihren sanften, weichen Händen deine Wange.

Spürst du die Blicke der anderen um dich rum? Sie sind bedeutungslos. Sie existieren nicht mehr. Es gibt nur noch sie und dich. Jegliches Zeitgefühl erlischt.

Der Versuch, etwas Unbeschreibliches zu beschreiben. Wie ein Bild von Gottes Hand gemalt, unmöglich es  in Worte zu fassen, es bleibt was es ist, unbeschreiblich.

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Verfasst vom Gastautor Pablo

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Man nehme: eine Stadt, genügend Menschen, viel Alkohol, einen schönen Namen wie „Winzerfest“ oder „Wein und Markt“ und man erhält ein, den Normen der Gesellschaft entsprechendes (d.h. legales), Drogenfest.

Aber auch nur wenn man in der Lage ist, über die eigene Ignoranz hinwegzuschauen und zu erkennen, dass Alkohol eine Droge ist.

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Frisch erholt …

… und mit neuen Kräften geladen, bin ich nun in die heimischen Gefilde Deutschlands zurückgekehrt.

Der Urlaub war an sich perfekt. Gutes Wetter, Meer und ein Gin Tonic, mehr braucht man nicht, um sich ausreichend zu erholen. Da der Grossteil des Freundeskreises dabei gewesen ist, war an Heimweh überhaupt nicht zu denken.

Dass einzige was sich als problematisch erwies, war die Fahrt nach Kroatien. Aufgrund der vielen Staus, besonders dem in Slowenien, der sich über das gesamte Land erstreckte, kam man sich vor wie der Protagonist in Homers Odyssee, der erst nach Jahrzehntelanger Irrfahrt seinen Zielort erreicht. Um so größer war dann die Freude, als man den unklimatisierten Bus verlies und die stressige Fahrt im kühlen Meer vergaß.


Letztendlich ist man um einen Sonnenbrand und viele Erfahrungen reicher, so dass man die restlichen Wochen der Sommerferien optimal nutzen kann, um sich geistig und körperlich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Oder man feiert einfach nur ausgelassen eine Party nach der anderen und genießt die freie Zeit vor dem kommenden Abiturprüfungen.

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Endlich Urlaub

Trotz der Tatsache, dass die Sommerferien einem die nötige Zeit geben, um alles durch den Schulstress vernachlässigte nachzuholen, besitzen sie die Eigenschaft, einem die gesamte Zeit, die man zuvor hatte, zu stehlen.

Deswegen freue ich mich auf den kommendenden Urlaub in Kroatien. Es ist irgendwie paradox, dass man sich von der vielen Freizeit, der man die letzten Tage ausgesetzt war, erholen muss.

In diesem Sinne: „ Bis in einer Woche“

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