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Neulich, so beim üblichen Durchzappen während einer Werbepause, ist mir eine Sendung mit dem Titel „Der Weltschmerz“ ins Auge gestochen. Es ist unglaublich, was in der Welt so vor sich geht und wie wenig man darüber eigentlich weiß.

Das faszinierendste an dieser Sendung, ist jedoch der Moderator. Ich habe mir nie vorstellen können, dass es einen Menschen gibt, der es schafft, den Zuschauer mit dem nötigen Enthusiasmus und Optimismus anzustecken, so dass es ihm nicht mehr schwer fällt, an einer Führung durch die vielen Elendviertel dieser Welt teilzunehmen

Ihm ist es auch zu verdanken, dass ich mittlerweile keine einzige Folge „Weltschmerz“ verpasse. Sein großer, runder und überaus voluminöser Bauch, macht es mir möglich, am Leid dieser Menschen anteil zu nehmen, ohne es wirklich sehen zu müssen.

Was bin ich froh, dass es das Fernsehen gibt. Ich kenne sonst niemanden, der über meine Bedürfnisse so gut bescheid weiß und es auch immer wieder aufs Neue schafft,  jedes einzelne von ihnen zu befriedigen.

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Mit welchem dieser Autoren kann ich mich identifizieren und warum?

Zur Wahl stehen, Dan Brown ein Shootingstar der amerikanischen Unterhaltungsliteratur oder William Shakespeare, ein Virtuose seiner Sprache, ein Mann der in der Lage ist, neben dem eigentlichen Drama, eine ganze „Kulisse aus Worten“ zu schaffen.

Ich würde mich eher dem Herren aus dem Fünfzehnten- bzw. Sechszehntenjahrhundert anschließen. Irgendwie bin ich zeitlosen Klassikern, wie den Werken von Schiller, Goethe, Eichendorf usw., verfallen, wobei ich den „modernen Klassikern“ nicht abgeneigt gegenüberstehe. Dazu gehören Werke von Max Frisch, Hermann Hesse, Friedrich Dürrenmatt und George Orwell, dessen dystopischen Roman 1984 ich zurzeit lese. Was man jedoch bedenken muss, ist, dass der ein oder andere Roman von Heute, wie beispielsweise „der Vorleser“, sich als ein Klassiker von Morgen entpuppen könnte.

Doch was fasziniert mich so an diesen Werken, warum bevorzuge ich Klassiker?

Es ist die Kernaussage, die diesen Werken einen eigenen Charakter verleiht und sie von den gegenwärtigen Bestsellerromanen abheben lässt. So ziemlich jedes Werk, das heutzutage die Bestsellerstände der Buchläden schmückt, gehört der Kategorie „stupide Trivial- oder Unterhaltungsliteratur“ an. Viele dieser Bücher spiegeln lediglich das zeitliche Literaturverständnis und die modernen Normen der Mode wieder. Da greife ich lieber zum guten alten Klassiker. Diese Bücher sind es schließlich, die uns zum Ändern und Verbessern der gegenwärtigen Situation animieren, vor einer pessimistischen Zukunftsaussicht warnen oder mittels paradoxer Gegebenheiten der Wirklichkeit aussetzen.

Ebenfalls liebe ich Schriftsteller, die die Macht der Sprache, mit der sie des öfteren mal zu spielen neigen, nutzen. So bekommen nicht nur die Protagonisten sondern auch die Sprache bzw. der Stil, mit dem ein Werk verfasst wurde, eine eigene Identität. Während der Gefühlszustand der Charaktere offensichtlich ist, bleibt die Sprache hingegen oftmals ein Geheimnis. Nie kann man sich sicher sein, was der Autor beim geschriebenen Satz gedacht oder gefühlt hat. Das was die Sprache hinterlässt, ist ein mulmiger, undefinierter Gefühlszustandzustand, der unterbewusst in den Kopf des Lesers wandert.
Genau diese Eigenschaften sind es, die ich bei den Bestseller Autoren vermisse. Sprache, die in Form von Sätzen eine Seite nach der anderen füllt und jedem Werk eine individuelle Note gibt.

Hat mich die heutige Multimedia-Welt fest im Griff, so das ich beispielsweise die abendliche Fernsehserie einem spannenden Buch vorziehe? Ziehe ich Ebooks oder Hörbücher, herkömmlichen Büchern vor?

Der bereits oben erwähnte Punkt, ist auch mit ein Grund, warum ich herkömmliche Bücher Hörbüchern vorziehe. Es ist viel schöner selbst in diese Welt einzutauchen, als einen Dritten alles erledigen zu lassen. Beim Lesen geht die Kunst der Worte nicht verloren, so dass ich die Sprache des Autors auf meine eigene Art genießen kann.
Doch der Einzug der Multimedia-Welt ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Ebooks und diverse Onlinelexika erleichtern ungemein die Recherche, wenn es darum geht, einzelne Zitate oder Gebiete für eine Hausaufgabe zu bestimmen Themen (Rache, Freiheit, Literatur usw.) herauszuarbeiten.
Das abendliche Buch, ziehe ich der Fernsehserie jedoch vor, da es nur wenige Serien gibt, die mich interessieren. Es ist definitiv besser, seine Zeit in ein gutes Buch zu investieren. Beim Fernsehen bleibt die Phantasie oftmals auf der Strecke, da einem schon im Vorfeld Bilder von Landschaften und Städten gezeigt werden. Bestes Beispiel hierfür sind Buchverfilmungen. Es ist einfach unmöglich, die individuelle Phantasie eines jeden Einzelnen visuell darzustellen. So nimmt man ein allgemeintaugliches Bild, welches leider nicht immer zufriedenstellend ist.

Seht ihr im guten, alten Schmöker eine Zukunft oder werden Bücher kommenden Generationen bald gänzlich fremd sein?

Ich schätze, dass der Konsum von Büchern zurückgehen wird. Wobei ich nicht glaube, dass Bücher vollkommen vom Markt verdrängt werden. Das Buch bzw. die neue Literatur wird sich dem Markt bzw. Kunden einfach anpassen. So wie die meisten Bestsellerromane es tun (Feuchtgebiete).

Man kann das Rad der Zeit jedoch nicht aufhalten und wer weiß, in welche Richtung sich das Buch, in unserer digitaltechnisch geprägten Zeit, entwickelt. Der Phantasie sind dabei keine Granzen gesetzt.
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Zum Initiator der Blog-Parade:„Lilly“.

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Fortsetzung von Nimm dir die Zeit.

Text ist eine der besten Informationsquellen schlechthin. Schrift lässt es zu, dass Information Jahrhunderte überdauert. Aufzeichnungen vergangener Kulturen gewähren uns einen Blick auf die Entwicklung der Menschheit und auf das damalige Leben. Auch wenn die Möglichkeit besteht, das die ein oder andere Quelle durch die Subjektivität befleckt ist. Jede Siegermacht versucht sich selbst so gut wie möglich darzustellen. Das selbe gilt natürlich auch für die Verlierer. Aus Tausend Kriegern werden oftmals Millionen. Leider ist die Anzahl an Historischenquellen begrenzt, so dass man nicht immer in der Lage ist, die reine Wahrheit zu erfahren.

Heutzutage ist es anders, man erhält eine große Menge an Meinungen und Ansichten zu jedem erdenklichem Thema. Dies ist auch besonders wichtig, da man in unserer Zeit, in der die Medien inoffiziell als Vierte Gewalt angesehen werden, alles hinterfragen muss. Es ist ziemlich leichtsinnig alles zu glauben, was die Presse uns auf den Tisch knallt. Nie kann man sich sicher sein, wer eine Statistik zu seinen Gunsten interpretiert oder eine Information bewusst zurückhält. Als aufgeklärter Bürger, sollte man sich immer die Zeit nehmen, mehrere Quellen zurate zu ziehen, besonders wenn der Inhalt einen unmittelbar umgibt. Nur so bekommt man ein passables und unbeflecktes Ergebnis. Bestes Beispiel ist die Vorratsdatenspeicherung. Eine Sache die Vorteile wie Schutz vor Terroristen verspricht, oftmals aber die Schattenseiten, wie die Einschränkung der Freiheit, vorsätzlich weglässt.

Lesen erweitert außerdem den Geistigen Horrizont, weckt neue Interessensgebiete und regt die Fantasie an. Jeder der einmal ein gutes Buch gelesen hat, weiß wovon ich rede. Leider wurden Bücher größtenteils vom Fernseher als Unterhaltungsmedium Abgelöst. Dabei bleibt die Fantasie oftmals auf der Strecke, da einem schon im Vorfeld Bilder von Landschaften und Städten gezeigt werden. Bestes Beispiel hierfür sind Buchverfilmungen. Es ist einfach unmöglich, die individuelle Fantasie eines jeden einzelnen Visuell darzustellen. So nimmt man ein allgemeintaugliches Bild, welches leider nicht immer zufriedenstellend ist.

Doch lesen ist nicht gleich lesen. Die Auswahl der Literatur, die man liest, ist von größter Bedeutung. Nimmt man nun einen Bestsellerroman, welcher lediglich dem zeitlichen Literaturverständnis und den aktuellen Normen der Mode entspricht und außer einer unterhaltsamen Geschichte nichts beinhaltet oder ein Werk das eine Botschaft in sich birgt? Letzteres wäre natürlich die bessere Wahl. Diese Bücher sind es schließlich, die uns zum Ändern und Verbessern der gegenwärtigen Situation animieren, vor einer pessimistischen Zukunftsaussicht warnen oder mittels paradoxer Gegebenheiten der Wirklichkeit aussetzen. All das dient unserer Geistigen Bildung. Wissen ist schließlich Macht. Es ist wichtig dieses Privileg zu nutzen und es wäre pure Dummheit auf diese Macht zu verzichten oder sie wegzuwerfen.

Es ist immer schön sich als ein interessanter Gesprächspartner zu erweisen und das kann man nur, wenn man über ein weitgefächertes Spektrum an Wissen verfügt und der Deutschen Sprache mächtig ist. Beides wird durch das lesen gefördert.

Ob man nun Zeitung, ein Wissenschaftsmagazin oder ein Buch liest, ist egal. Hauptsache man nimmt die Zeit sich zu informieren, sich weiterzubilden oder seinen Geistigen Horizont zu erweitern.

„Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.“ – Joseph Addison

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Was tun sie in ihrer Freizeit? Ich entschied mich die letzten paar Tage dazu ein wenig Fernsehen zu schauen. Dabei schaute ich auch natürlich Nachrichten um genau zu sein bei RTL und N-TV. Dabei kamen alte Erinnerungen an eine der wenigen South Park Folgen auf die ich je gesehen habe. Vielleicht kennen sie sie ja, die Kids machen Schulnachrichten und nebenbei läuft ein anderes Programm in dem Tiere einfach die Kamera abschlecken, natürlich sackt das bei den kleinen Kindern die Einschaltquoten ein, während die Nachrichten keinen Erfolg haben.

Doch warum erinnerte ich mich daran? Mir wurde die Ehre zu Teil, einen wohl etwa 4 minütigen Bericht über Flocke zu sehen, bei dem ich erfuhr das sogar ein Japanisches Fernsehteam im Zoo war, um Flockes erste öffentlichen Schritte zu dokumentieren! Immerhin hat der/die gute Flocke in kürzester Zeit 28 Kilo zugenommen!

Vielleicht versteht jetzt der ein oder andere den Bezug zur South Park Folge. In einer Welt in der die Medien die Informationen regiert und wir uns schnell überall die neusten Promi-News anschauen können kommt mir dann doch die Frage , welche Informationen wirklich wichtig ist und wie mein Gehirn solch (unnötige) Information selektiert. Also dann, ich geh mir noch mal Flocke anschauen und lasse alle anderen wichtigen Dinge sausen!

Somit wünsche ich ihnen ein locker flockiges Leben

Flocke

Grüße Pablo

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Verfasst vom Gastautor Pablo

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