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Posts Tagged ‘Zeit’

Ich kann mir vorstellen, dass es in der Zukunft 70 Meter lange Werbetafeln, die man gelegentlich am Fahrbahnrand sieht, geben wird. Das wird nötig sein, um die Geschwindigkeit, mit der sich alle Menschen fortbewegen werden, auszugleichen.

Würde man die ursprüngliche Größe von 7 Metern beibehalten, wäre Niemand mehr in der Lage, die Werbung darauf zu lesen. Die Tafeln wären Farbkleckse, die es nicht einmal schaffen würden, sich optisch von ihrer Umgebung abzuheben.

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Ich glaube, dass ich für alle spreche, wenn ich euch die folgenden Worte,  mit Freudentränen in den Augen, anvertraue:

„ Während meiner Kindheit bin ich, wie jeder andere sicherlich auch,  der Zeit begegnet. Geglänzt und gestrahlt hat sie. Sie war so hell, dass man die Augen kaum offen halten konnte. Man wurde regelrecht geblendet. Und in was für prächtige Kleider sie gehüllt war. Stoffe so edel, dass selbst der reichte Mensch der Welt sie nicht hätte bezahlen können.
Sie reichte mir ihre Hand. Diese Berührung weckte in mir das intensivste Gefühl, das ich bis dahin kannte und noch heute kenne. Es ist das Gefühl der absoluten und grenzenlosen Freiheit.“

Ich glaube, dass ich für alle spreche, wenn ich euch die folgenden Worte, voller Furcht, ins Ohr flüstre:

„ Ich bin kürzlich erst, wie jeder andere sicherlich auch, wiedereinmal der Zeit begegnet. Ich glaube zumindest, dass die Zeit war. Schrecklich sah sie aus. Verblasst der Glanz, der mich einst als Kind geblendet hat. Zerfetzt die edlen Stoffe, die ihren Körper zierten. Das Gesicht, abgemagert. Nein, nicht abgemagert, es war das Gesicht eines Toten. Vor mir war ein Schädel, über den jemand eine dünne Haut gespannt hat. Furchtbar!
Ich musste die Augen schließen, mich wegdrehen, einfach davonrennen. Es gab keinen anderen Ausweg. Ihr Anblick war nicht zu ertragen.“

Ich weis, dass ich nicht für alle spreche, wenn euch die folgenden Worte, vom höchsten Punkt der Welt aus, so dass ein jeder sie hören wird, schreie:

„Lange ist es her, dass ich beim Anblick der Zeit davongerannt bin. Schrecklich war ihr Äußeres und doch besaß ich fortwähren den Wunsch, sie wiederzusehen. Ich hatte vor, mich auf die Suche nach der Zeit zu begeben. Die Suche sollte nicht von langer Dauer sein, denn plötzlich stand die Zeit vor mir. Im alten Glanz und in neuen, weit aus prächtigeren Kleidern.
Sie wusste die Ketten, in die mich der Alltag gelegt hatte, zu sprengen, meine Neugeburt einzuleiten und das vergangene Sterben zu verhindern.
Mir fiel auf, dass das Gefühl der absoluten und grenzenlosen Freiheit niemals verschwunden war. Es umgab mich seit meiner Geburt. Ich hatte lediglich verlernt es zu sehen.“

Ich glaube, dass alle den folgenden Satz verstehen werden, da sie meine Worte schließlich gehört haben müssen:

„Nachdem ich nun die Zeit wiedergefunden habe, ist mir etwas an ihr aufgefallen. Sie besitzt eine austergewöhnliche Eigenschaft. Sie nutzt sich ab, wenn man sie nicht nutzt.“

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Schüler: Sie sagen doch immer, dass Früher alles besser war.

Lehrer: Ja.

Schüler: Was war denn besser?

Lehrer: Die Zukunft.


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Sekunde, Minute, Stunde,

Zeit,

Ein Gut,
das uns zum Wahnsinn treibt

Ein Gut,
das man am stärksten spürt, wenn es fehlt

Ein Gut,
das immer fehlt

Selten hat man Zeit für sich,
zu oft muss man sie für andere Dingeopfern.

Dinge,
die das Leben nicht voranbringen.
Dinge,
die zum völligen Stillstand führen.

Hat man seine Zeit richtig angelegt?
Wann weiß man das?
Ist es da schon zu spät, sich neu zu entscheiden?

Zu spät,
Viel zu Spät,
bemerkt man,
dass man im Leben nicht vorrangekommen ist.

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Fortsetzung von Nimm dir die Zeit.

Text ist eine der besten Informationsquellen schlechthin. Schrift lässt es zu, dass Information Jahrhunderte überdauert. Aufzeichnungen vergangener Kulturen gewähren uns einen Blick auf die Entwicklung der Menschheit und auf das damalige Leben. Auch wenn die Möglichkeit besteht, das die ein oder andere Quelle durch die Subjektivität befleckt ist. Jede Siegermacht versucht sich selbst so gut wie möglich darzustellen. Das selbe gilt natürlich auch für die Verlierer. Aus Tausend Kriegern werden oftmals Millionen. Leider ist die Anzahl an Historischenquellen begrenzt, so dass man nicht immer in der Lage ist, die reine Wahrheit zu erfahren.

Heutzutage ist es anders, man erhält eine große Menge an Meinungen und Ansichten zu jedem erdenklichem Thema. Dies ist auch besonders wichtig, da man in unserer Zeit, in der die Medien inoffiziell als Vierte Gewalt angesehen werden, alles hinterfragen muss. Es ist ziemlich leichtsinnig alles zu glauben, was die Presse uns auf den Tisch knallt. Nie kann man sich sicher sein, wer eine Statistik zu seinen Gunsten interpretiert oder eine Information bewusst zurückhält. Als aufgeklärter Bürger, sollte man sich immer die Zeit nehmen, mehrere Quellen zurate zu ziehen, besonders wenn der Inhalt einen unmittelbar umgibt. Nur so bekommt man ein passables und unbeflecktes Ergebnis. Bestes Beispiel ist die Vorratsdatenspeicherung. Eine Sache die Vorteile wie Schutz vor Terroristen verspricht, oftmals aber die Schattenseiten, wie die Einschränkung der Freiheit, vorsätzlich weglässt.

Lesen erweitert außerdem den Geistigen Horrizont, weckt neue Interessensgebiete und regt die Fantasie an. Jeder der einmal ein gutes Buch gelesen hat, weiß wovon ich rede. Leider wurden Bücher größtenteils vom Fernseher als Unterhaltungsmedium Abgelöst. Dabei bleibt die Fantasie oftmals auf der Strecke, da einem schon im Vorfeld Bilder von Landschaften und Städten gezeigt werden. Bestes Beispiel hierfür sind Buchverfilmungen. Es ist einfach unmöglich, die individuelle Fantasie eines jeden einzelnen Visuell darzustellen. So nimmt man ein allgemeintaugliches Bild, welches leider nicht immer zufriedenstellend ist.

Doch lesen ist nicht gleich lesen. Die Auswahl der Literatur, die man liest, ist von größter Bedeutung. Nimmt man nun einen Bestsellerroman, welcher lediglich dem zeitlichen Literaturverständnis und den aktuellen Normen der Mode entspricht und außer einer unterhaltsamen Geschichte nichts beinhaltet oder ein Werk das eine Botschaft in sich birgt? Letzteres wäre natürlich die bessere Wahl. Diese Bücher sind es schließlich, die uns zum Ändern und Verbessern der gegenwärtigen Situation animieren, vor einer pessimistischen Zukunftsaussicht warnen oder mittels paradoxer Gegebenheiten der Wirklichkeit aussetzen. All das dient unserer Geistigen Bildung. Wissen ist schließlich Macht. Es ist wichtig dieses Privileg zu nutzen und es wäre pure Dummheit auf diese Macht zu verzichten oder sie wegzuwerfen.

Es ist immer schön sich als ein interessanter Gesprächspartner zu erweisen und das kann man nur, wenn man über ein weitgefächertes Spektrum an Wissen verfügt und der Deutschen Sprache mächtig ist. Beides wird durch das lesen gefördert.

Ob man nun Zeitung, ein Wissenschaftsmagazin oder ein Buch liest, ist egal. Hauptsache man nimmt die Zeit sich zu informieren, sich weiterzubilden oder seinen Geistigen Horizont zu erweitern.

„Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.“ – Joseph Addison

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Sonntag, 23. März 2008

Mit dem heutigen Tag neigt sich nun die erste Ferienwoche dem Ende. Leider ist über diese Zeit hinweg, nichts besonderes passiert. Highlights, an die man sich noch sein Leben lang zurückerinnert, sind nicht bzw. kaum vorhanden. Irgendwie wünsche ich mir wieder den Sommer zurück. Es ist einfach deprimierend aus dem Fenster zuschauen und nichts als Schnee zu entdecken und das im März. Gott sei Dank hat sich wenigstens das Wetter einigermaßen gelegt, so das man die Ostereier nicht mehr im Schnee zu suchen braucht.
Obwohl ich die letzten Tage mich nur um meinen Aufgabenberg kümmern wollte, habe ich es nicht geschafft auch nur eine der anstehenden Aufgaben zu erledigen. Es mag irgendwie paradox klingen, aber „wenn man zu viel Zeit hat, hat man keine Zeit“, da man immer irgendwelche anderen belanglosen Dinge findet, denen man seine diese Zeit widmet.

Einfach mal schauen, was die nächste Woche so an Ereignissen für mich parat hat.

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